Die Insel ist im Rahmen unseres Schulprogramms als Teil unseres Erziehungskonzeptes eine wichtige pädagogische Einrichtung.
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Jugendliche und Kinder haben heute mehr denn je „Lebensprobleme“, die im außerschulischen Bereich entstehen. Schwierigkeiten in der Familie, Leben in Heimen, Kontakte mit Alkohol und Drogen, unmäßiger Konsum im Umgang mit Medien (Fernsehen, PC und Internet, Videos, Spielkonsolen ...). Diese „Lebensprobleme“ nehmen oft einen so großen Raum ein, dass sie sich verstärkt in den schulischen Bereich verlagern. Was auch Erwachsenen oft nicht gelingt, ist für Kinder und Jugendliche nicht zu bewältigen, ihren privaten Kummer vom
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Schulalltag zu trennen. Es entstehen Verhaltensauffälligkeiten, bewusst oder unbewusst, die ihre Probleme kompensieren sollen.
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Sie schaden dadurch sich selbst und ebenso ihren Mitschüler/innen. Nicht selten muss ein Klassenverband plus Lehrer/innen unter der oben genannten Situation erheblich „leiden“ ohne wirklich Abhilfe schaffen zu können. Es bleiben weder Zeit noch Raum, diesen Schüler/innen genügend Zuwendung zu gewähren, die sich unbedingt benötigen. Es ist daher notwendig, dass wir in der Schule Mittel und Wege finden, mit diesen Schüler/innen diese „Lebensprobleme“ und die daraus resultierenden „Schulprobleme“ zu bewältigen.
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Schüler/innen müssen vor sich selbst – aber auch der Klassenverband vor diesen Schüler/innen geschützt werden, indem sie Hilfe in Form von Zuwendung, Anerkennung usw. erhalten.
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Die „Insel“ will die Problemlösung im eigenen Haus mit eigenen Leuten, die jedoch Hilfe von außen nicht ausschließt, sondern nutzt (Vereine, Verbände, Ämter...). Ziele unserer „Insel“ sind, verhaltensauffällige Schüler/innen individuell bei der Bewältigung ihrer persönlichen Probleme zu begleiten, ihren „Handwerkzeug“ in die Hand zu geben, damit umzugehen und sie in den Klassenverband zu integrieren.
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Ebenso sollen sie Hilfe und Unterstützung erhalten, ihre schulischen Leistungen zu steigern und zu stabilisieren (z. B. „lernen wie man lernt“).
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Um diese Ziele zu erreichen, müssen Schüler/innen:
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- zu sich selbst finden (entsprechend Räumlichkeiten mit Ruhezonen, Material und Raum für unterschiedliche Spielformen)
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- Erfolgserlebnisse haben durch individuelles Arbeiten („Kreativecken“, PC-Arbeitsplatz, Arbeitsecken mit Arbeitsmaterialien zu verschiedenen Fächern),
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- Probleme verbalisieren durch Einzel – aber auch Gruppengespräche (Raum für eine geeignete Sitzecke ...)
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- Verantwortung für sich selbst und andere übernehmen (Mitgestaltung an der „Insel“, sauber halten und aufräumen, innerhalb der „Insel“ eine räumliche Möglichkeit zur Bereitung kleinerer Mahlzeiten, Projekte entwickeln und durchführen ...)
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Die „Insel“ möchte vorhandene Defizite ausgleichen. Sie soll weder Bestrafung noch eine Belohnung sein, sondern innerhalb der Schule eine Möglichkeit sein, Probleme zu bewältigen, um zu integrieren.
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