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                          Schulprogramm

                                    

                                      Grund- und Hauptschule


beschlossen am 16.10.2001 in der Schulkonferenz


                                                   Präambel:
Im Interesse aller an und in der Schule Beteiligter stellt sich das Kollegium der aktuellen pädagogischen Diskussion in Konferenzen, durch Fortbildung, der Übernahme der Ausbildung junger Kollegen/innen und der Aufnahme von Studenten/innen der Bildungswissenschaftlichen Universität im Rahmen ihres Studiums.
Das Kollegium ist sich bewusst, dass Unterricht ein dynamischer Prozess ist und jeder Zeit der internen und externen Evaluation bedarf.


1. Unterricht

 


Grundschule

Ziel:

Leistungsbereitschaft der Schulanfänger/innen soll genutzt und

weiter entwickelt werden!


1. / 2. Schuljahr:

- fächerübergreifender, projektorientierter Unterricht mit Schwerpunkt im

Lesen, Schreiben, Rechnen in verschiedenen Unterrichtsformen

- stärkere äußere Differenzierung durch Förderstunden in Deutsch und

Mathematik

- innere Differenzierung durch mehr Anschauungsmaterial für

schwächere Schüler und Lernangebote für leistungsstarke Schüler

- mehr Bewegungserziehung

- regelmäßige Lernzielkontrollen, Überprüfung der Lernfortschritte

- stärkerer Informationsaustausch zwischen Schule und Eltern über die

schulische Entwicklung

- Nutzung der Angebote in der Region


3. / 4. Schuljahr

- mehr Unterricht im musischen Bereich:

Kunst, Text u. Techn. Werken, Musik, Theater

- Anfangsunterricht Englisch

- Einsatz von Computern

- Leistungsbeurteilung durch Noten

 

Hauptschule:

Ziel:

Hauptschule aufwerten durch leistungsorientiertes Lernen


- Leistungsbereitschaft und Niveau steigern

- die eigene Leistung wichtig nehmen

- konsequente Leistungsbeurteilung

- manuelle Bereiche stärken durch Textiles und Technisches Werken,

Werkstattunterricht

- Die Einrichtung eines pädagogischen Inselprojekts ist eingerichtet.


- stärkere Differenzierung im Unterricht durch größere Materialsammlung

und Einsatz von Computerprogrammen

- konsequenter Berufswahlunterricht schon ab Kl. 7

- Betriebsbesichtigungen, Erkundungen

- Eltern und Betriebsleiter in den Unterricht einladen

- Eigenverantwortung der Schüler durch Beteiligung und Selbstorganisation

stärken

- stärkere Förderung der SV-Arbeit

- Abschlussarbeiten und -prüfung

 


2. Schulleben

 


Ziel:

Bindungen schaffen zwischen Schülern, Eltern und Lehrern

Identifikation mit der Schule anstreben und Verantwortung für

den schulischen Bereich übernehmen.


1a. Veranstaltungen

- jährliches Schulfest

- Basar zugunsten unseres SOS-Patenkinderdorfes

- Faschingsfest

- Bundesjugendspiele

- Sport- und Spieletag

- Lauftag

- Sportturniere mit Nachbarschulen

- Einschulungsfeier für die Eingangsklassen

- Abschlussfeste der 4. Klassen

- Begrüßungsfeier der 5. Klasse

- Entlassungsfeier der 9. Klasse

- Weihnachtsfeiern in den Klassen

- Auftritte musischer Gruppen sowohl der Grund- als auch der Hauptschule

- Klassenfahrten zu Beginn und zum Ende der Grund- wie Hauptschule

- verstärkter Ausbau des Kontaktes zwischen Kirche und Schule durch

gemeinsame Planung und Durchführung von Gottesdiensten

- Unterstützung der Eltern bei pädagogischen Problemen (Ausstellung,

Vorträge, Vermittlung von Kontakten)

1b. Kulturelle Veranstaltungen

- Theaterbesuche

- Konzertbesuche

- Autorenlesungen

- Auftritte von Liedermachern

- Kleinkunstbühnen

- Besichtigungen von Museen und Ausstellungen

- Plattdeutscher Lesewettbewerb

- Präsentation künstlerischer Schülerarbeiten




1c. Spontane gemeinsame Aktivitäten der Lehrer - u. Schülerschaft:

- Wandertage

- Schlittschuhlaufen

- Rodeln

- Radtouren usw.


2. Schulhofgestaltung

- Pausenspiele für Grund- und Hauptschule


3. Durch Ordnungsaufgaben die Identifikation mit der Schule festigen:

- Schüler fegen ihren Klassenraum

- Schüler übernehmen Pflanzquartiere

- Schüler halten ihren Schulhof sauber


4. Durch äußere Symbole die Identifikation mit dem Schule festigen:

- Eine Homepage im Internet erstellen

- Schullogo

- Schul T-Shirts

- Einheitliche Sportkleidung

 


3. Kollegium:

 


Ziel

a) Fachliche und pädagogische Kompetenz behalten und ausbauen

durch Fortbildung:


- mehrtägige Schilftagung

- Einzelfortbildung

- 1x im Monat: Lehrerkonferenz mit pädag. Schwerpunkt

- mindestens 2 x / Jahr Fachkonferenzen

- Schule der „offenen Türen“


b) Ein positives Betriebsklima durch gemeinsame Unternehmungen

fördern und erhalten


- z.B. Ausflüge, Kollegiumsessen, Besichtigungen

 


4. Schulgebäude und -gelände


a.) Schulgebäude


Ziel:

Anpassung der Schulgebäude an die päd. Herausforderungen der Zeit


- große Klassenräume

- genügend Gruppenräume

- entsprechende Fachräume für Musik, Kunst, Physik, Text. u. Techn.

Werken, Hauswirtschaft, Computer, Sport

- optische Gestaltung

- Personalräume: Nichtraucher- und Raucher - LZ, Konrektorzimmer,

Pausenraum für die H9


b.) Schulgelände:

- Platz für umfassende Spieleangebote für Grund- und Hauptschüler


c.) räumliche Gestaltungen

- Klassen - wie Pausenräume kindgemäß herrichten


 

5. Zusammenarbeit mit Anderen

(VHS, ALS, Vereinen, Kirche, Verein f. Betreute Schule,

Kindergarten, Bücherei)


Ziel:

Schule als Teil der örtlichen Kulturträger integrieren.


- Die Zusammenarbeit mit dem Verein Betreute Schule ist gerade im Hin-

blick auf die zunehmenden Schwierigkeiten von Sozialisation bei Jugend-

lichen ein wichtiger Bestandteil der schulischen Arbeit. Unterstützung und

Stärkung der Arbeit des Vereins kann durch die Nutzung der Gebäude, der

Einrichtungen und Bereitstellung von Lehrerstunden erfolgen. Wichtig ist,

dass der Verein eigene Räumlichkeiten im Schulgebäude hat.

- Die Zusammenarbeit zwischen den Kindergärten und der Schule ist zu

pflegen und zu intensivieren. Möglichkeiten gemeinsamer Aktivitäten sind

zu prüfen u. gegebenenfalls umzusetzen. Im Einschulungsprozess ist ein

Informationsaustausch unverzichtbar.

- Die Standort-Bücherei ist eine unverzichtbare Informationsquelle für den

Unterricht. Jede Klassenstufe sollte die Möglichkeiten, die sich aus diesem

Angebot ergeben, nutzen.

- Die VHS nutzt die Räumlichkeiten und Einrichtungen der Schule

(Musikgeräte, Computer u.a.) in der unterrichtsfreien Zeit.

Anzustreben ist ein Angebot der VHS im Bereich der Wahlpflichtkurse

in der Grund- und Hauptschule.

- Mit der Kirche werden Absprachen über gemeinsame Veranstaltungen und

Unterrichtsthemen (spez. im Konfirmandenalter) getroffen.

Zu wünschen wäre, dass kirchliche Mitarbeiter häufiger zu Gast im

Unterricht der Grund- und Hauptschule sind.

- Im Sportbereich ist eine bessere Information zwischen Vereinen und

Schule anzustreben. Insbesondere die Meldung von talentierten Kindern an

die Vereine muss verbessert werden. Die Schule soll daraufhin wirken,

dass möglichst viele Kinder sich sportlich betätigen, um der allgemeinen

Bewegungsarmut entgegen zu wirken.

- Die intensive Zusammenarbeit mit Handel- und Gewerbetreibenden ist zu

pflegen und zu vertiefen. Gerade im Hinblick auf den Berufswahlunterricht

der Hauptschüler ist die Pflege dieser Beziehungen wichtig. Gemeinsame

Aktionen sind zu überlegen.

- Die Astrid-Lindgren-Schule ( Schule für Lernbehinderte) ist als unmittel-

barer Nachbar Ansprechpartner für sonderpädag. Fragestellungen, gemein-

schaftliche Veranstaltungen und Entwicklung von Konzepten für die

flexible Eingangs- und Ausgangsphase unserer Schule.

Ein intensiver Gedankenaustausch mit dem Kollegium ist anzustreben.

 


6. Überprüfung des Entwicklungsprogramms

 


Die benannten Verantwortlichen geben 1 x im Jahr vor der Schulkonferenz einen Bericht über die bisherige Entwicklung und mögliche Fortschreibung des Schulprogramms ab.

 

1. Änderung am 03.04.2003

2. Änderung am 10.11.2005